Sponsoren und Social Media — Interview mit Anna

Nach Victoria, Laura und Ali ist nun Anna an der Reihe. Im Interview erzählt sie, wie sie zur Orga gestolpert ist und dass sie von allem ein bisschen macht: Social Media, Sponsoren und Mitdenken. Mehr dazu im Interview (hihi, das hat sich gereimt!)

Stell dich doch bitte kurz im Barcamp-Stil vor (Name, Twitterhandle, 3 Hashtags)

Anna: Anna, @ravnclawlibrary, #BooksAndTea, #FeminismusOderSchlägerei und #Autor_innenleben.

An welchen Litcamps hast du bisher teilgenommen? Was schätzt du besonders an Barcamps?

Anna: Ich bin erst kurz vor meinem ersten Litcamp mit dem Jugendpolitcamp, dem #jpc, in die Welt der Barcamps gestolpert. Seitdem nehme ich jedes Jahr daran und an den Litcamps Heidelberg, Hamburg – und bald eben Berlin – teil. Aber das ist neben meinen üblichen Terminen, den drei Buchmessen und dem Chaos Communication Congress, leider auch schon das Limit meiner zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten.

An Barcamps mag ich die Möglichkeit, andere Menschen zu treffen und sich mit ihnen in einer besonderen Atmosphäre austauschen zu können. Das Ziel, auf Augenhöhe anderen Menschen mit viel mehr Erfahrung oder höheren Posten begegnen zu können, hat bisher jedes Barcamp für mich erfüllt. Und das ist etwas, das mir im Alltag oft fehlt – und macht Barcamps sehr besonders. Vor allem die, die es auch schaffen, ein diverses Publikum anzuziehen.

Warum bist du Teil vom #litcampBER-Orgateam? Was sind deine Aufgaben?

Anna: Ich bin ein bisschen rückwärts in die Orga reingestolpert, bei der Session auf dem Literaturcamp Heidelberg 2018. Da waren ausdrücklich auch Menschen aus Berlin ohne Orga-Erfahrung aufgerufen, sich dazuzusetzen und sich zu überlegen, ob sie mitmachen wollen. Und dann sind Dinge eskaliert und ich stehe jetzt mit diesem tollen Team da. Alle anderen in der Orga sind für mich zu nahen, wichtigen Menschen geworden.

Ich bin froh, dass wir im Team eine Aufgabenverteilung haben, die nicht strikt ist, aber uns davon abhält, uns für alles allein zuständig zu fühlen. Ich war mit für die Suche nach Sponsoren zuständig, habe den Code of Conduct mit ausgesucht und jetzt mache ich vor allem Inhalt für Social Media: für den Blog, für Twitter und für Instagram.

Warum sollte man unbedingt am #litcampBER teilnehmen? Worauf freust du dich besonders? Wirst du eine Session halten?

Anna: Wer nicht am #litcampBER teilnimmt, kann das schon machen. Aber diese Menschen verpassen dann eben auch die tolle Gelegenheit dazu, den harten Kern der Litcamp-Bubble und einige neue Leute in der wahrscheinlich am wenigsten deutschen Stadt Deutschlands zu treffen. Außerdem haben wir die Hoffnung, dass wir eine noch diversere Gruppe ansprechen können als üblicherweise. Und wir freuen uns besonders auf Austausch über Themen, die Diversität, soziale Gerechtigkeit und Zukunftsdenken mit den üblichen Themen der Buchbranche verbinden. Ihr könnt also praktisch die Zukunft der Buchbubble und der Branche um uns alle herum mitgestalten! Das würde ich mir nicht entgehen lassen, wenn es zeitlich und finanziell möglich ist.

Liebe Anna, es ist schön, dich als Orgamitglied dabeizuhaben. Vielen Dank für deine Mühe, deine Ideen und deine Mitarbeit in der Orga!


Ihr wollt Kuchen? Und tolle Sessions mitgestalten? Ein bisschen Zukunft schnuppern? Wie das geht? Befolgt einfach folgende Anleitung:

  1. Ticket kaufen
  2. Am 9. und/oder 10. November nach Berlin kommen
  3. Fertig.

Wir freuen uns auf euch!

Wenn es bei dir finanziell nicht für ein Ticket reichen sollte, dann schick uns bitte einfach eine Email an hallo-at-literaturcamp-berlin.de oder eine Direktnachricht auf Twitter. Wir wollen keine große Erklärung oder Rechtfertigung, sondern einfach nur einen kurzen Hinweis. Wir schicken dir dann einen Gutschein und du zahlst einfach das, was gerade geht. Das kann auch nichts sein und das ist vollkommen in Ordnung.

Wir würden dich gerne dabei haben und es wäre schade, wenn das an Geld scheitern sollte 🙂

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