Das Engel-Prinzip. Oder auch: Hilfe?

Am Wochenende ist es soweit — endlich. Das #litcampBER steigt. Ich weiß gar nicht, was ich hinterher mit meiner ganzen Zeit anfangen soll, die ich für die Organisation aufwende. Und trotz dessen, dass Ali, Laura, Victoria, Anna und ich quasi rund um die Uhr rotieren und so gut wie jede freie Minute aufwenden: Irgendetwas bleibt meistens dann doch noch liegen. Einfach, weil es so viele kleine und große Kleinigkeiten gibt und wir trotz unserer zehn Hände und fünf Köpfe dem doch nicht gewachsen sind.

Und wisst ihr was? Am Wochenende wird das nicht anders sein. Das WLAN wird hier mal nicht funktionieren. Und dann wird dort ein Beamer streiken. Jemand muss sich um das Catering kümmern, neuen Kaffee kochen, für Popcornnachschub sorgen, einen neuen Müllsack hinhängen, die Toiletten mit neuem Toilettenpapier ausstatten. Und dann kommen da bestimmt auch noch ein paar Nachzügler*innen am Empfang an. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Zwar packt bei einem Barcamp grundsätzlich jede*r ein bisschen mit an, weil wenn jede*r mit anpackt müssen alle weniger machen. Aber trotzdem bleiben immer Sachen liegen. Und hier hat sich ein Prinzip bewährt: Engel und Schichten.

Engel und Schichten

Ein Engel ist ein Mensch, ein bis zwei helfende Hände und ein Kopf in Personalunion, die für eine Schicht mithelfen. Hier mal einen neuen Müllsack aufhängen. Oder den Empfang besetzen. Neuen Kaffee aufsetzen. Eine Schicht dauert auf manchen Barcamps zwei Stunden, auf dem #litcampBER wird es eine Stunde sein.

Und jetzt kommt ganz unerwartet der obligatorische Aufruf um die Ecke: Wir suchen Engel, mindestens einen pro Schicht. Auf dem #litcampBER wird eine Liste ausliegen, in der du dich einfach für eine Schicht eintragen kannst, wenn du uns und dem gesamten #litcampBER eine Stunde deiner Zeit schenken und mithelfen möchtest. Du wirst nicht alleine sein, es werden immer mindestens zwei Menschen aus dem Kernorgateam an deiner Seite sein. Die meiste Zeit wirst du als Engel wohl eh einfach entspannt in der Gegend rumsitzen können, es ist also eigentlich gar nicht so schlimm.

Dass es Engel gibt, wird hoffentlich höchstens dadurch auffallen, dass ihr hoffentlich eine großartige Zeit beim #litcampBER haben werdet. Mit genug Kaffee und einem freien Kopf, der sich voll und ganz auf die Sessions konzentrieren kann. Dadurch, dass alle ein bisschen mithelfen, haben alle eine bessere Zeit. Wir freuen uns auf euch!


Es gibt noch ein paar Tickets. Wenn du noch beim #litcampBER dabei sein möchtest, dann schau doch mal bei uns im Ticketshop vorbei. Die Tickets kosten pro Tag 20 Euro.

Das Beitragsbild stammt von Duy Pham

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