Litcamp – kann man das essen?

Was ist ein Barcamp überhaupt?

Ein Barcamp ist eine Unkonferenz, bei dem die Themen nicht vorher festgelegt werden. Die Teilgeber*innen entscheiden gemeinsam, worüber die Sessions gehalten werden. Sessions sind Vorträge mit Diskussionsrunden, aber auch Workshops. Wichtig dabei ist, dass nicht eine Person oben steht und stur vorträgt, sondern sich alle Teilgebenden auf Augenhöhe begegnen und sich jede*r ungeachtet der persönlichen Hintergründe einbringen, Fragen stellen und Erfahrungen teilen kann.

Warum Literatur?

Barcamps haben einen thematischen Schwerpunkt, und da wir Bücher lieben, veranstalten wir ein Literaturcamp, das von 2016 von Susanne Kasper in Heideberg gegründet wurde. So kommen Menschen zusammen, die sich für das Schreiben, Lesen, Bloggen und alle Themen um die Buchbubble interessieren und diskutieren in Session darüber.

Was sind diese Sessions?

Sessions können in Form von Diskussionen, Workshops, Vorträgen über selbstgewählte Themen gehalten werden. Man kann sich schon vor dem Litcamp auf ein Thema vorbereiten oder sich vor Ort spontan dafür entscheiden.  Man kann auch bei der Sessionplanung ein Thema erfragen und hoffen, dass andere Personen darüber referieren wollen.

Die Sessions dauern je 45 Minuten, wovon mindestens 15 Minuten Diskussionszeit bleiben sollten. Sessions sind nicht zur Selbstinszenierung oder kommerzieller Vermarktung gedacht, sondern für interaktive Wissensvermittlung. Danach bleiben noch ein paar Minütchen, um sich mit anderen Teilgeber*innen auszutauschen und oder zur nächsten Session zu gehen.

Welche Inhalte werden erwartet?

Es gibt keine festgeschriebenen Themen, da es aber ein Literaturcamp ist, ist es nur natürlich, dass es um Bücher und das Schreiben geht. Dennoch sind auch politische Themen, Aktivismus und eigene Erfahrungen gerne gesehen. Das Litcamp dient dazu, voneinander zu lernen, den Horizont voneinander zu erweitern und gemeinsam eine gute Zeit dabei zu haben. Es gibt keine Erwartungshaltung.